Ich denke oft an Andrea. An den Moment, als sie in meiner Praxis saß und mich gefragt hat, ob das jetzt für immer ihr Leben ist.
In der dritten Woche, nachdem sie das Gerät bekommen hat, hat sie mir geschrieben:
„Der Schmerz kommt morgens noch — aber er geht viel schneller weg als vorher."
Sechs Wochen später war sie spontan im Wald. Mit dem Hund. Ohne es vorher zu planen.
Sie hat nicht gesagt: „Der Schmerz ist weg."
Sie hat gesagt: „Ich bin heute Morgen einfach aufgestanden. Wie früher. Wie ich selbst."
Und genau das ist es, was meine Patienten mir immer wieder beschreiben.
Nicht „der Schmerz ist weg" — auch wenn das natürlich auch passiert.
Sondern: „Ich bin wieder ich."
Eine andere Patientin, Sabine, 52, hat zwei Jahre lang unter genau dem gleichen Morgenschmerz gelitten. Ihr Orthopäde hatte ihr gesagt: dehnen und abwarten. Nach zehn Tagen mit dem Gerät war der erste Schritt morgens kein Thema mehr. Heute wandert sie wieder mit ihrem Mann.
Susanne, 48, Friseurin. Stand jeden Tag den ganzen Tag — mit Fersensporn die Hölle. Einlagen haben nichts gebracht. Seit dem Gerät hält sie ihren Arbeitstag wieder durch. Ohne Schmerztabletten.
Was diese Geschichten gemeinsam haben, ist nicht das Gerät. Es ist das, was sich danach im Leben dieser Menschen verändert hat.
Stell dir das einmal vor.
Du wachst morgens auf. Wecker klingelt. Du schwingst die Beine aus dem Bett. Du denkst nicht an deine Ferse. Du stehst auf, ziehst dir was an, gehst in die Küche.
Du machst dir einen Kaffee, ohne dass du dich an der Arbeitsplatte abstützt.
Du gehst mit dem Hund raus. Spontan. Eine Stunde durch den Wald, weil das Wetter heute schön ist — nicht, weil du es zwei Tage vorher geplant hast.
Du arbeitest deinen Tag durch und sitzt abends nicht erschöpft auf der Couch, weil dich jeder Schritt seit dem Aufstehen Kraft gekostet hat.
Du bist auf einer Familienfeier, du tanzt, du läufst durch den Garten mit den Kindern oder Enkeln — und am nächsten Morgen ist alles, wie es sein soll.
Du verschwendest dein Leben nicht mehr damit, jeden Schritt im Kopf vorher zu planen.
Das ist nicht abstrakt. Das ist das, was meine Patienten mir beschreiben.
Und das ist das, was ich Andrea anderthalb Jahre früher gewünscht hätte.